Wärmepumpen – immer populärer

Eine Wärmepumpe funktioniert im Grund wie ein Kühlschrank, nur ist alles umgekehrt. Durch die Zufuhr von Strom wird Luft oder Wärme aus dem Erdreich durch Verdichtung erwärmt. In den vergangenen Jahren wurde diese Technologie immer weiter verbessert und effizienter gemacht. Wärmepumpen kommen heute vor allem bei gedämmten Neubauten zum Einsatz.
Häufig wird bei Wärmepumpen von einer Leistungszahl gesprochen. Was bedeutet das? Die Leistungszahl sagt etwas aus über den Wärmeertrag, der im Verhältnis zum eingebrachten Energie – in der Regel Strom – erbracht wird. Ist die Leistungskennzahl größer als 4, gilt die Anlage als wirtschaftlich.

Grundsätzlich gibt es fünf verschiedene Funktionsweisen von Wärmepumpen:

  • Mit Hilfe einer Tiefbohrung wird über eine Sonde Erdwärme entnommen und verdichtet
  • Mit Hilfe von Kollektoren wird aus dem Erdreich Wärme entnommen und verdichet
  • Die Umgebungsluft wird verdichtet
  • Die Wärme aus dem Erdreich wird von einem so genannten Eisspeicher entnommen und dann verdichtet
  • Wärme aus dem Grundwasser wird verdichtet
  • Wann kommt eine Wärmepumpe in Frage?

    Sinnvoll ist eine Wärmepumpe in einem gut gedämmten Haus. Die niedrige Vorlauftemperatur eignet sich für Fußbodenheizungen oder Wandheizungen.

  • Ist eine Wärmepumpe zukunftssicher?

    Eine Wärmepumpe benötigt für den Betrieb Wasser, Luft oder Erdwärme. Alle drei stehen unendlich zur Verfügung. Der Strom, der für den Betrieb notwendig ist, kann durch regenerative Energien erzeugt werden.

  • Thema Umwelt

    Mit einer Wärmepumpe macht man sich zwar unabhängig von Öl und Gas. Jedoch wird für den Betrieb Strom benötigt. In Deutschland wurden in 2015 bereits 33 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen. Im Jahr 2014 waren es 27.8 Prozent.

Wärmepumpe mit Eisspeichersystem. (Illustration: Viessmann)